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EU-Kommission gegen Flugverbot für Lithium-Ionen-Batterien

Die EU-Kommission sucht nach Möglichkeiten, Lithium-Ionen-Batterien auch künftig im Flugzeugfrachtraum zu befördern. Brüssel habe jetzt den Auftrag zur Entwicklung von Tests, Verpackungen und Transportbedingungen für die Risikobatterien erteilt, berichtet die "Welt am Sonntag". Der Batterietyp, der beispielsweise in Laptops oder E-Autos eingebaut wird, soll durch Brände im Frachtraum bereits Flugzeugabstürze ausgelöst haben.

Nach Ansicht der EU-Kommission könnte ein vollständiges Transportverbot jedoch "bedeutende wirtschaftliche Auswirkungen haben". Daher wurde jetzt ein Trio beauftragt, eine sichere Logistik zu ermöglichen. Dazu gehören die große belgische Forschungsorganisation Vito, der Flugzeughersteller Airbus in Hamburg und das erst 2014 gegründete israelische Spezialunternehmen Algolion. Das junge Unternehmen entwickelt nach eigenen Angaben Vorhersagealgorithmen, die schon eine Woche im Voraus vor einer Batterieexplosion warnen könnten. Die Frage eines sicheren Lufttransports von Lithiumbatterien liefert immer wieder Diskussionsstoff. Schon jetzt dürfen in Passagierflugzeugen keine Großlieferungen der Batterien mitfliegen. Im Frühjahr 2017 sorgte eine Anweisung von US-Behörden zur Terrorbekämpfung für Aufsehen; sie verhängten ein Laptop-Verbot für die Passagiere bestimmter Airlines im Handgepäck - wegen angeblicher Bombenpläne. Die Laptops gehörten in den Frachtraum, lautete die US-Anweisung. Davor warnten wiederum Experten, weil die Crew auf einen Brand im Handgepäck schneller reagieren könnte.

Meldung vom 14.01.2018

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