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Deutsche Banken stellen sich hinter Paydirekt

Die deutschen Banken wollen ihr gemeinsames Onlinebezahlverfahren Paydirekt trotz schwacher Nutzungszahlen vorantreiben. Die Institute seien mit dem Angebot relativ spät in den Markt eingestiegen, sagte Paydirekt-Verwaltungsratschef Torsten Daenert dem "Handelsblatt". Es sei klar gewesen, dass es einige Jahre dauern werde, bis sich Paydirekt etabliert habe.

"Grundsätzlich haben wir da eine langfristige Perspektive." Paydirekt ist seit 2015 aktiv und hat aktuell 2,3 Millionen Kunden. Damit liegt die Firma deutlich hinter dem US-Konkurrenten Paypal, der in der Bundesrepublik auf 20,5 Millionen aktive Nutzer kommt. Einige Miteigentümer haben angekündigt, ihre Paydirekt-Anteile abzustoßen – darunter die Hypo-Vereinsbank, ING und die Targobank. Manche Banker sagen hinter vorgehaltener Hand, die deutschen Geldhäuser sollten das Projekt am besten gleich ganz beerdigen. Doch davon wollen die wichtigsten Anteilseigner nichts wissen. "Es wäre strategisch falsch, sich jetzt zurückzuziehen", sagte Daenert, der sich im Hauptberuf für die Commerzbank um die Themen Zahlungsverkehr und Einlagen kümmert. "Die deutsche Kreditwirtschaft braucht ein eigenes Onlinebezahlverfahren, um beim Kunden an dieser Schnittstelle relevant zu bleiben und um sich im zunehmenden digitalen Zahlungsverkehr zu positionieren." Auch die Deutsche Bank, die Sparkassen und die DZ Bank erklärten, an Paydirekt festzuhalten. "Wir treiben Paydirekt weiter mit Kraft voran", sagte DZ-Bank-Vorstand Thomas Ullrich dem "Handelsblatt".

Meldung vom 19.02.2019

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