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EU-Kommission ruft zum Kampf gegen Antisemitismus auf

Der Vizepräsident der EU-Kommission, Frans Timmermans, hat dazu aufgerufen, Antisemitismus in Europa entschlossen entgegenzutreten. "Der Antisemitismus ist nicht tot", sagte Timmermans den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagsausgaben). "Er gewinnt an Kraft, weil Hass wieder in der Politik eingesetzt wird, indem er 'den Anderen' für die Herausforderungen verantwortlich macht, vor denen wir stehen", sagte Timmermans.

Zuletzt hatte es in Frankreich mehrere judenfeindliche Vorfälle gegeben, am Dienstagabend demonstrierten Tausende Menschen in Paris gegen Antisemitismus. Timmermans mahnte: "Es ist unsere heilige Pflicht, dem Antisemitismus und allen anderen Formen des Hasses entgegenzuwirken." Worte seien nicht "unschuldig". Wenn Politiker von dem "Feind des Volkes" anstatt von Gegnern sprächen, sagten sie damit indirekt auch, dass der Feind vernichtet werden müsse, anstatt mit ihm zu debattieren. "Am Anfang sind es nur Worte, aber es endet mit Gewalt, manchmal sogar mit Tötung", warnt der Erste Vizepräsident der Kommission. "Wir müssen daher sicherstellen, dass wir niemals unempfindlich gegenüber den Pfeifentönen des Hasses werden - denn wenn das geschieht, werden wir anfällig für den Hass."

Meldung vom 20.02.2019

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