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Kriminalstatistik: Weniger Straftaten in Halle registriert

Im Jahr 2018 sind 60.106 Fälle in der Polizeilichen Kriminalstatistik für den Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Halle (Saale) registriert worden. Das sind 5.839 Fälle weniger (-8,85 Prozent) als 2017, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Damit ist die Anzahl der erfassten Fälle das vierte Jahr hintereinander rückläufig.

Die Aufklärungsquote liegt bei 53,1 Prozent. Insgesamt wurden 31.936 Straftaten aufgeklärt. Die Häufigkeitszahl lag 2018 bei 8.181 Straftaten je 100.000 Einwohner und sank damit um 844 Straftaten je 100.000 Einwohner. Mit den 31.936 geklärten Straftaten im Jahr 2018 wurden insgesamt 20.534 Tatverdächtige ermittelt. Unter den Tatverdächtigen waren 3.752 Nichtdeutsche. Der Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen liegt bei 18,2 Prozent (2017: 16,6 Prozent) Die Anzahl der Jungtatverdächtigen beträgt 3.705. Straftaten unter Beteiligung von Zuwanderern betrugen im Jahr 2018 genau 2.433 Fälle. Das ist eine Zunahme um 100 Fälle. Straftaten gegen das Leben nehmen einen geringen Anteil an der Gesamtkriminalität (0,05 Prozent) ein. Im Jahr 2018 wurden insgesamt 32 Fälle erfasst. Das ist ein Fall mehr als 2017. 75 Prozent davon wurden aufgeklärt. Mit 608 erfassten Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung insgesamt im Jahr 2018 wurden im Vergleich zum Vorjahr 72 Fälle mehr registriert (+13,4 Prozent). Ihr Anteil an der Gesamtkriminalität beträgt ein Prozent. Es konnten 505 Fälle aufgeklärt werden. Die Aufklärungsquote liegt laut Polizei bei 82,9 Prozent und somit um vier Prozent höher als 2017. Eine Vergleichbarkeit zu den Vorjahren sei wegen einer Gesetzesänderung aber nur eingeschränkt möglich, so die Beamten weiter. Bei der Gewaltkriminalität wurde im Vergleich zu 2017 eine Zunahme um 1,7 Prozent verzeichnet. 2018 wurden insgesamt 2.139 Fälle registriert und somit 35 mehr als im Jahr 2017. Die Aufklärungsquote beträgt 75,5 Prozent. Die Gewaltkriminalität umfasst unter anderem gefährliche und schwere Körperverletzungen, Raubstraftaten oder Vergewaltigungen. In der Straftatengruppe Rohheitsdelikte und Straftaten gegen die persönliche Freiheit wurde im Vergleich zu 2017 ein Rückgang verzeichnet. Mit insgesamt 9.239 erfassten Fällen im Jahr 2018 wurden 183 weniger als im Jahr 2017 (-2 Prozent) registriert. Mit einer Aufklärungsquote von 86,3 Prozent konnte in diesem Deliktsfeld eine hohe Aufklärung erzielt werden. Rückgänge wurden bei Raubstraftaten um sechs Fälle (2017: 454 Fälle und 2018: 448) festgestellt. Einen Anstieg gab es bei den Körperverletzungsdelikten. 2018 wurden 6.432 Fälle erfasst und somit zehn mehr als im Jahr 2017 (+0,1 Prozent). Rückläufig sind die Fälle der Nötigungen. Waren es im Jahr 2017 noch 727 Fälle, so wurden im letzten Jahr 687 bekannt (- 5,5 Prozent). Mit 40,8 Prozent nehmen die Diebstahlsdelikte insgesamt einen Großteil der Gesamtkriminalität ein. Im Jahr 2018 ist im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang der Fallzahlen des Diebstahls um 3.044 Fälle auf 24.518 (-elf Prozent) festzustellen. Aufgeklärt wurden 28,5 Prozent (6.983 Fälle). Analog hierzu verläuft die Entwicklung bei den Diebstahlsdelikten im besonders schweren Fall. Bei diesen zeichnete sich im Jahr 2018 ein Rückgang auf 14.028 Fälle (-16,3 Prozent) ab. Die Aufklärung betrug 14,5 Prozent (2.028 Fälle).

Meldung vom 13.03.2019


Foto: über dts Nachrichtenagentur

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